Vergleich
Stundenplaner, Untis oder Excel?
Drei Wege zum Stundenplan und für wen sich welcher lohnt. Ein ehrlicher Vergleich, auch dort, wo Stundenplaner nicht die richtige Wahl ist.
Wer an einer österreichischen Schule den Stundenplan macht, landet meist bei einer von drei Lösungen: Untis, dem verbreiteten Profiwerkzeug, einer selbst gebauten Excel-Tabelle oder einer schlanken Software wie Stundenplaner. Welche passt, hängt vor allem von der Größe und Art Ihrer Schule ab.
| Stundenplaner | Untis | Excel | |
|---|---|---|---|
| Gedacht für | Volksschulen (Schulstufen 1–4) | Schulen aller Art und Größe, auch AHS und BHS | Alles, ohne Bezug zur Schule |
| Automatischer Planungsvorschlag | Ja, mit harten Regeln und weichen Wünschen | Ja, sehr umfangreich konfigurierbar | Nein |
| Konfliktprüfung | Live beim Verschieben, mit Erklärung | Ja | Nein, nur manuell |
| Einarbeitung | Wenige Stunden, eine Oberfläche | Umfangreich, oft mit Schulung | Keine, aber viel Handarbeit |
| Daten | Eine lokale Datei, keine Cloud | Lokal, mit WebUntis auch in der Cloud | Lokal oder in der Cloud |
| Vertretungsplanung, Online-Stundenplan | Nein | Ja, über Zusatzmodule | Nein |
| Kosten | Einmalig 349 € pro Schule, kein Abo | Je nach Modulen, Preis auf Anfrage | Meist schon vorhanden |
Wann Untis die bessere Wahl ist
Untis ist seit Jahrzehnten der Standard für die Stundenplanerstellung an größeren Schulen. Wenn Sie eine Mittelschule, AHS oder BHS mit Fachlehrersystem, vielen Schulstufen und Kurssystemen planen oder Vertretungsplanung und einen Online-Stundenplan für Eltern und Schüler brauchen, ist Untis die richtige Wahl. Stundenplaner ist für diese Schulen nicht ausgelegt.
Wann Stundenplaner die bessere Wahl ist
An einer Volksschule sind die Anforderungen überschaubarer, aber trotzdem knifflig: Klassenlehrerprinzip, ein Turnsaal für alle, Religionslehrer, die nur an bestimmten Tagen kommen, Begleitlehrer für mehrere Klassen. Dafür ist Stundenplaner gebaut:
- Schnell eingearbeitet: Klassen, Lehrpersonen und Stundentafeln erfassen, Regeln setzen, auf „Automatisch planen“ klicken. Ohne Schulung.
- Datenschutz ohne Aufwand: Alles liegt in einer Datei auf Ihrem Computer. Kein Konto, keine Cloud, keine Telemetrie.
- Planbare Kosten: einmalig 349 € pro Schule, inklusive 2 Jahre Updates und Support. Kein Abo, keine Module.
- Persönlicher Support: Sie schreiben direkt an den Entwickler.
Wann Excel reicht
Bei einer ein- oder zweiklassigen Schule mit wenigen Lehrpersonen kann eine gut gepflegte Tabelle genügen. Sobald aber mehrere Lehrpersonen zwischen Klassen wechseln oder der Turnsaal knapp wird, kostet Excel Zeit: Jede Änderung müssen Sie von Hand gegen alle anderen prüfen. Genau diese Kontrolle übernimmt Stundenplaner.
Selbst ausprobieren
Der schnellste Weg zur Entscheidung: 14 Tage kostenlos testenund den Plan für das kommende Schuljahr einmal durchspielen. Eine Anleitung dafür finden Sie unter Stundenplan für die Volksschule erstellen.